Jahresbericht 2007

Vor dem Einzug ins neue Zuhause

Vorwort von Hans Ulrich Scheller, Fürsorgevorstand Stäfa

Das ganze Jahr 2007 stand für die Zentrumsleitung, für die Fürsorgebehörde und für die gemeinderätliche Baudelegation ganz im Zeichen des Bauens und des Planens für die Zeit nach dem Einzug in den Neubau. Es ist dabei keine Selbstverständlichkeit, dass Lanzeln-Leiterin Marie Louise Sarraj mit ihrem Team die zahlreichen grossen und kleinen Entscheide so kompetent und intensiv begleiten
konnte, galt es doch auch im Jahr 2007, die oft aufwendigen Tagesgeschäfte nicht zu vernachlässigen. Ich benütze die Gelegenheit gern, der Zentrumsleitung – so heisst es nun künftig – den uneingeschränkten und herzlichen Dank der Behörden auszusprechen.

«Kontinuität und Flexibilität im Dienste der Bewohner»,so heisst das Thema für den Jahresbericht 2007. Das ist gerade mit Blick auf die grossen Veränderungen im kommenden Jahr eine besonders sinnvolle Themenwahl. Auch die Behörden legen grossen Wert darauf, dass die heutigen und künftigen Bewohnerinnen und Bewohner unseres Alterszentrums weiterhin die Gewissheit haben, ihren
Lebensabend unter optimalen und gleichzeitig zahlbaren Bedingungen verbringen zu können. Kontinuität, die Fortsetzung des gewohnten Lebensrhythmus, wird im neuen Zuhause ein zentrales ualitätsmerkmal bleiben. Dazu gehört, dass zwar die Umgebung für viele neu und anders und auch grosszügiger gestaltet sein wird, dass jedoch die sich darin bewegenden Menschen die gleichen bleiben.

Flexibilität ist dann gefordert, wenn das Neue und Ungewohnte gewöhnungsbedürftig ist. Sicher trauert der eine oder andere dann den vertrauten Wegen und Orten ein wenig nach – doch alle ewohnenden und Mitarbeitenden haben guten Grund, sich auf unseren Neubau mit seinen vielen zusätzlichen Möglichkeiten mit oft überraschenden Aus- und Durchblicken und nicht zuletzt einem sehr viel höheren Komfort als im Altbau einzulassen.

Flexibilität wird in den nächsten zwei, drei Jahren vor allem und weiterhin von unserer Zentrumsleitung und den Mitarbeitenden gefordert. Die Aufrechterhaltung des Betriebes östlich und westlich einer neuen gewaltigen Baugrube wird uns einiges an Improvisationsgeschick und Phantasie sowie Durchhaltevermögen abverlangen. Packen wir gemeinsam auch diese Etappe an und freuen wir uns bereits ein wenig auf die Vollendung des Werkes im Jahr 2010.

Stäfa, im April 2008
Dr. Hans Ulrich Scheller, Fürsorgevorstand

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