Apropos Ausgabe Januar 2008

Liebe Leserinnen und Leser

Es herrscht landauf, landab Hochkonjunktur. Gerade im Pflegebereich trennt sich deshalb beim Arbeitsplatzangebot die Spreu vom Weizen. Ein attraktiver Arbeitgeber kann Vakanzen auch jetzt rasch und mit hervorragend qualifizierten Fachkräften ersetzen. Ich freue mich, dass die Lanzeln dazugehört. Gleichzeitig bin ich mir bewusst, dass wir unsere Tugenden Tag für Tag neu unter Beweis zu stellen haben, um als vergleichsweise kleine Organisation die Nase im Wettkampf um die motiviertesten und besten Leute vorne zu behalten. Unsere überschaubare Grösse mit der zentralen Lage ist sicherlich ein Trumpf, bringt sie doch jedem Stelleninhaber und jeder Stelleninhaberin hohe Eigenständigkeit und Vielseitigkeit. Das allein reicht aber nicht. Grosszügige Unterstützung bei Aus- und Weiterbildungen, ein flexibles Arbeitszeitmodell und entgegenkommende Ferienplanung sind weitere Eckpfeiler. Wir tun gut daran, diesem Angebot und unserem Betriebsklima Sorge zu tragen. Selbst
wenn sich die Konjunktur wieder abkühlen sollte, wird kein Überangebot an Personal entstehen. Dafür gibt es zu wenig neue Absolventen von Pflegeberufen. Auch der «Import» von Fachkräften aus dem nahen Ausland dürfte schwieriger werden, da diese vermehrt gleichwertige Anstellungsbedingungen vor Ort finden. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied – das gilt auch für die Lanzeln. Wenn es uns weiterhin gelingt, dass wir dank Mund-zu-Mund-Werbung empfohlen werden, sind wir auf gutem Weg.

Marie-Louise Sarraj, Heimleiterin

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