Jahresbericht 2008

Ein moderner Hotelbetrieb mit vielen persönlichen Handschriften

Ein denkwürdiges Jahr liegt hinter uns! Mit dem Einzug in den ersten Trakt des Neubaus unseres Alterszentrums in den Lanzeln haben wir ein wichtiges Etappenziel erreicht. Dass der Umzug so reibungslos verlief, ist vor allem das Verdienst der sorgfältig planenden Zentrumsleitung und aller Helfer: Vom Zivilschutz Stäfa über zahlreiche mitdenkende Familienangehörige bis zu den Mitarbeitenden im Betrieb. Nicht zuletzt war aber auch die positive Einstellung vieler Bewohnerinnen und Bewohner von grosser Bedeutung. Ich habe mehrfach vernommen, dass man den Stress mit Blick auf die neue, bessere Lösung auf sich zu nehmen gewillt sei. Namens der beteiligten Behörden danke ich allen, die zum guten Gelingen beigetragen haben, herzlich für den ausserordentlichen Einsatz im Frühsommer 2008.

Dass die Startphase nicht so reibungslos verlief wie erhofft, hat uns allen zu schaffen gemacht. Es brauchte viel guten Willen und Improvisationskünste, um die anfänglichen Pannen im Liftbetrieb, in den Nasszellen und anderswo zu ertragen und zu beheben. Hier gilt mein Dank zunächst den betroffenen Bewohnerinnen und Bewohnern für ihre Geduld, allen Mitarbeitenden, aber auch den Verantwortlichen des Generalplaners und des Generalunternehmers, allen voran Franco Grande, unserem Mann vor Ort, der uns immer wieder in kritischen Situationen unterstützte und auch unkonventionelle Lösungen initiierte und mittrug.

Inzwischen liegt diese Startphase hinter uns, und wir können uns über das im Ganzen doch sehr geglückte Werk freuen. Gleichzeitig steigen die Erwartungen auf das Frühjahr 2010, wenn der ganze Betrieb anlaufen wird. Es ist seit Mai 2008 gelungen, viele «Kinderkrankheiten» der ersten Etappe zu erkennen und rechtzeitig Verbesserungen zu planen. Der Gemeinderat hat hierzu die notwendigen Mittel pragmatisch bereitgestellt.

Ich habe in den vergangenen Monaten unser neues Alterszentrum vielfach interessierten ortsansässigen, aber auch vielen auswärtigen Besuchern zeigen können. Und ich höre eigentlich immer das Gleiche: Ihr habt hier einen wunderbar modernen und zweckmässigen Hotelbetrieb für eure Betagten gebaut, um den man euch nur beneiden kann. Immer wieder darf ich dabei meinen Besuchern einzelne Zimmer oder Doppelzimmer zeigen – und die Reaktion ist auch hier immer ähnlich: Bewundernswert, wie jede Bewohnerin und jeder Bewohner den Wohnraum in sympathischer und individueller Weise als neues Zuhause gestaltet hat. Die «persönliche Handschrift» unserer Bewohnerinnen und Bewohner in den grosszügigen Wohnbereichen ist zum besonderen Markenzeichen unseres Betriebes geworden. Wir freuen uns darüber, dass die neuen Räume diese Freiheit zulassen, die für ein wichtiges Stück Lebensqualität steht.

Stäfa, im April 2009
Dr. Hans Ulrich Scheller, Fürsorgevorstand

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