Jahresbericht 2009

Jahresbericht 2009 AZ Lanzeln

Das Berichtsjahr stand nochmals ganz im Zeichen des Bauens bzw. der Fertigstellung unseres neuen Alterszentrums. Mit grosser Freude und Dankbarkeit dürfen wir feststellen, dass – kurz vor Vollendung des grossen Werkes – alles plangemäss verlaufen ist und der Bezug der ganzen neuen Anlage im März 2010 zeitgerecht erfolgen kann. Dass 2009 nebst dem Zeitplan auch der Kostenrahmen gut eingehalten werden konnte und das ganze Vorhaben weiterhin unfallfrei vorangekommen ist, erfüllt uns mit besonderer Dankbarkeit.

Sehr zur Freude der verantwortlichen Behörden hat sich 2009 das Leben im AZ Lanzeln trotz grosser Belastungen im betrieblichen Alltag (zwischen den Trakten A und C eine riesige Baustelle!) zumindest für die Bewohnerinnen und Bewohner fast ohne Einschränkungen abgespielt. Dies ist einerseits einer immer wieder zu neuen Improvisationen fähigen Heimleitung und den Mitarbeitenden, andererseits aber auch der überaus rücksichtsvollen Bauequipe unter Stabführung unseres bewährten Generalunternehmers ARIGON AG zu danken.

Die Gemeinde als Bauherr hat zudem wie erwartet von der gestaffelten Bauausführung profitieren können. Die sorgfältige Evaluation der Erfahrungen im bereits bezogenen Trakt A hat es möglich gemacht, einige wichtige Verbesserungen im Neubauteil B vorzunehmen; am sichtbarsten ist wohl die veränderte Farbwahl in den Korridoren der Wohngeschosse. Wir sind froh darüber, dass die Etappierung trotz Mehrkosten und längerer Bauzeit somit einen hohen Nebennutzen brachte.

Im Dezember 2009 hat die Gemeindeversammlung zudem den Weg für die noch anstehende Renovation des bisherigen Pflegetraktes frei gemacht. Auch hier können wir uns freuen über ein überzeugtes Ja zur Vorlage, und dies trotz der momentan angespannten Finanzlage der Gemeinde. Und im September 2009 sagten die Stimmbürger deutlich Ja zur Initiative des Vereins für Altersfragen über den Bau
von Alterswohnungen im benachbarten Hulftegger-Areal. Damit dürfte der Raum Lanzeln künftig noch mehr an Bedeutung für das Leben und Wohnen im Alter gewinnen.

So steht wohl bei allen Beteiligten am Ende eines bewegten Betriebsjahres die Vorfreude auf die Vollendung des grossen Vorhabens in den Lanzeln im Vordergrund. Dazu gehört auch die Aussicht auf geruhsamere Jahre insbesondere für Heimleitung und Mitarbeitende, aber auch für alle jene Bewohnerinnen und Bewohner, welche all die Jahre des «grossen Bauens» mit Geduld ertragen haben. Ganz herzlichen Dank für das immer wieder manifestierte Verständnis für diese Zusatzbelastungen und viele gute Wünsche für bevorstehende ruhigere Zeiten.

Dr. Hans Ulrich Scheller, Fürsorgevorstand

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