Apropos Ausgabe September 2010

Liebe Leserinnen und Leser

In der Lanzeln haben wir innerhalb der letzten Jahre einen grundlegenden Wandel vollzogen. Augenfällig ist dies am Neubau ablesbar. Mit ihm haben wir uns von einem durch und durch familiären Kleinbetrieb zu einer grösseren Institution gewandelt, in der das Persönliche weiterhin grossgeschrieben wird. Zu unserem modernen, hochwertigen Ambiente passend schreiben wir uns auf allen Ebenen eine entsprechende Leistungsqualität auf die Fahne. Das fordert uns. Denn wir stellen fest, dass nicht nur Gebäude, Pflege- und Betreuungskonzepte sich ändern; auch die Lebensmuster bzw. Lebensgewohnheiten der Bewohnerinnen und Bewohner wandeln sich – nicht über Nacht, aber über einen längeren Zeitraum durchaus wahrnehmbar. Die Generation, die heute ins höhere Rentenalter eintritt, ist sehr facettenreich. Wir finden in ihr Exponenten, die vor allem Beschaulichkeit schätzen, ebenso wie Personen, die das Älterwerden als spannenden Lebensabschnitt intensiv und vielseitig gestalten wollen. Beiden Aspekten wollen wir mit unserem breit gefächerten Angebot Rechnung tragen. Damit uns das gelingt, setzen wir nebst Flexibilität vor allem auf gute Kommunikation in den eigenen Reihen. Ich persönlich setzte mir daher das Ziel, das Spektrum moderner Kommunikationsinstrumente voll auszuschöpfen und gleichzeitig möglichst täglich den direkten Kontakt mit Ihnen allen zu pflegen. Das ist gewiss ein Balanceakt, aber keine Quadratur des Kreises.

Marie-Louise Sarraj, Zentrumsleitung

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