Jahresbericht 2010

Jahresbericht 2010 AZ Lanzeln

Das Berichtsjahr stand im Zeichen des weiteren Bezugs unseres neuen Alterszentrums. So wurde gegen den Frühling Trakt B von den Bewohnerinnen und Bewohnern bezogen und Trakt C gegen Jahresende. Dass das ganze Bauwerk in deren Augen, aber auch in jenen der Behörden sowie eines breiten Publikums wohlgelungen ist, erfüllt uns alle mit Freude und grosser Dankbarkeit. Diese kam denn auch am Einweihungsfest und am Tag der offenen Tür vom 18. September schön zum Ausdruck, als sich über tausend Personen jeglichen Alters in der neuen Lanzeln einfanden, um gemeinsam auf das gelungene Werk anzustossen und sich an dessen heimeliger Atmosphäre zu freuen.

Als früherer Finanzvorstand und Nachfolger von Hansueli Scheller erfüllt es mich mit grosser Genugtuung, dass beim Alterszentrum nicht nur der Zeitplan, sondern auch der Kostenrahmen eingehalten werden konnte. Ich persönlich denke, dass wir dem früheren Gemeinderat und Projektleiter Hansueli Scheller sehr viel zu verdanken haben, und sein Name wird mit diesem Bauwerk verbunden bleiben. Ein erster Planungskredit wurde ja durch unsere Gemeindeversammlung schon kurz nach seinem Amtsantritt im Frühjahr 2002 gesprochen. Bei seinem Ausscheiden im Mai 2010 war praktisch das ganze Haus betriebsbereit und funktionstüchtig. Seit der Fertigstellung leistet es den Bewohnerinnen und Bewohnern beste Dienste, was natürlich Voraussetzung ist für deren spürbare Zufriedenheit.

Wir wissen, dass für Hansueli Scheller zwischen 2002 und 2010 acht Jahre interessante, aber auch harte und zum Teil aufreibende Tätigkeit liegen. Dass das Zusammenspiel zwischen den Behörden, der Verwaltung, der Zentrumsleitung sowie den zahlreichen am Bau Beteiligten so gut funktionierte, liegt nach meinen Beobachtungen massgeblich an seiner vermittelnden Art, aber auch an seinem Führungswillen, seiner hohen Einsatzbereitschaft sowie seinen grossen kommunikativen Fähigkeiten. Mit dem weit über dem Durchschnitt liegenden Einsatz als Milizpolitiker hat er sich sehr verdient gemacht. Wäre das Alterszentrum Lanzeln ein Verein, hätten wir ihn selbstverständlich längstens zum Ehrenmitglied ernannt!

Ich wünsche der Lanzeln auch für die Zukunft alles Gute und danke den Mitarbeitenden herzlich für ihr Engagement. Nach dieser zum Teil hektischen Zeit des Planens, Bauens und grossen Züglete ist nun im Hause doch etwas Ruhe eingekehrt. Im Leben braucht es wohl beides: einesteils die Bereitschaft zur Veränderung, wie dies hier eben in den letzten Jahren praktiziert wurde. Anderseits ist aber auch RuheundBeständigkeitnötig,umeinekontinuierliche Entwicklung mit tragfesten menschlichen Beziehungen zu ermöglichen.

Fredi Rechsteiner, Fürsorgevorstand

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