Apropos Ausgabe September 2011

Liebe Leserinnen und Leser

Die Spätsommerausgabe von Apropos Lanzeln wartet mit einem facettenreichen Themenmix auf. Die Randnotiz zur Modernisierung der Lingerie verdient zusätzliche Erwähnung im Editorial. Warum? Mit ihr
haben wir die Ziellinie zur baulichen Gesamterneuerung und Erweiterung definitiv überschritten. Unser Betrieb hat damit eine stattliche Grösse erreicht. Persönlich bin ich über den Abschluss der Bautätigkeit sehr froh. So faszinierend die Bauphase war, so herausfordernd war sie auch.

Ich habe verschiedentlich gesagt, dass ich mich täglich über unseren Neubau freue. Ich möchte, dass das für möglichst viele so ist. Leider gibt es einen Wermutstropfen: In letzter Zeit haben sich Beschädigungen gehäuft, die vermeidbar gewesen wären. Für die Behebung muss die Lanzeln selbst aufkommen. Dies verteuert den Unterhalt unnötigerweise. Das Spektrum reicht vom Warenlift über Mobiliar und Gebäudebeschriftungen bis zu den Toilettenanlagen. Die Reparaturkosten summierten sich in den ersten acht Monaten dieses Jahres auf gegen 15’000 Franken.

Es ist klar, ein Malheur kann jedem passieren. Und ich weiss, dass einem auf dem frisch gereinigten Küchenboden die ersten Brotkrumen besonders ins Auge stechen. Zugleich sind wir alle, die im Haus ein- und ausgehen, dazu aufgefordert, mit den uns anvertrauten Ressourcen so umzugehen, wie wenn sie unser Eigentum wären. Für diese Achtsamkeit danke ich und bin überzeugt, dass uns mit ihr die Freude an der neuen Lanzeln umso länger erhalten bleibt.

Marie-Louise Sarraj, Zentrumsleitung

Schreibe einen Kommentar