Apropos Ausgabe Januar 2012

Liebe Leserinnen und Leser

Wertschätzung ist für uns als Alterszentrum und grösserer Arbeitgeber ein zentraler Begriff. Auf unseren Alltag im Team bezogen heisst das, sich individuell so zu verhalten, dass wir damit Kolleginnen und Kollegen beim Erfüllen ihrer Aufgaben entgegenkommen. Ein hohes Mass an Kundenorientierung ist somit auch intern durchaus am Platz. Wertschätzung äussert sich primär verbal und daher gilt: C’est le ton, qui fait la musique. Das stimmt für jene Person, die ein Anliegen vorbringt, ebenso wie für jene, die das Anliegen entgegennimmt. Von Bedeutung ist das vor allem deshalb, weil wir an der Lanzeln nicht als Solisten agieren. Vielmehr treten wir als Ensemble auf und werden stets als solches wahrgenommen. Ein Orchester, das harmoniert, bringt auch harmonische Klänge hervor und kann anspruchsvolle Stücke meistern. Wenn es uns gelingt, Missklänge zu vermeiden, bedeutet das nicht, dass nur immer Melodien in Dur gespielt werden. Ob Dur oder Moll, ob Adagio oder Allegro, ob Piano oder Forte – der Wohlklang im zwischenmenschlichen Austausch fördert automatisch das Wohlbefinden von uns allen.

Marie-Louise Sarraj, Zentrumsleitung

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