Apropos Ausgabe September 2012

Liebe Leserinnen und Leser

Es hat einen tieferen Grund, wenn ich die Zeilen dieses Editorials dazu nutze, einer Person zu danken, die sich über viele Jahre für die Lanzeln verdient gemacht hat. Dieser Tage geht Pfarrer Roland Brendle in Pension. 1980 kam er zur reformierten Kirche Stäfa und übernahm als Seelsorger in der Lanzeln ebenfalls eine wichtige Rolle. So weit ich an der Lanzeln zurückdenken kann, war er mit seiner ausgeprägten Fähigkeit zur Empathie immer willkommen! Bewohnende wie Mitarbeitende freuten sich stets über seine Besuche im Haus. Ich erinnere mich, wie schnell ich selbst mich nicht zuletzt dank ihm seinerzeit in meiner neuen Stelle der Zentrumsleitung wohl und heimisch fühlte. Ich bin froh, dass sein Übertritt in den Ruhestand – so wie wir es in der ganzen Gesellschaft befürworten – nun nicht einen harten Schnitt, sondern einen fliessenden Übergang darstellt. Pfarrer Roland Brendle wird weiterhin ab und zu bei uns ein und aus gehen. Wenn ich ihm für die geleisteten Dienste an dieser Stelle ganz herzlich danke, schliesse ich damit alle ein, die sich langfristig, wertschätzend und wohlwollend für die Lanzeln einsetzen. Sie tragen gerade in einer schnelllebigen Zeit zu einem besonders hohen Gut bei: der Kontinuität in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Marie-Louise Sarraj, Zentrumsleitung

Schreibe einen Kommentar