Jahresbericht 2012

Jahresbericht 2012 Lanzeln

Anders als in den Vorjahren verlief das abgelaufene Jahr in ruhigeren Bahnen, auch wenn die durchschnittlich hundertprozentige Bettenbelegung dem Personal und Kader viel Arbeit und Aufwand abverlangte. Die neue Lanzeln ist seit einiger Zeit fertig gebaut und bewährt sich im Alltag. An der Gemeindeversammlung vom 4. Juni 2012 wurde die Abrechnung, die exakt im Rahmen der vom Stäfner Souverän bewilligten Kosten abschloss, verdankt. Wenn sich die Lanzeln heute nachhaltig bewährt, ist dies auch das Verdienst meines Amtsvorgängers Gemeinderat Hansueli Scheller als Wegbereiter.

In der Zwischenzeit ist die weitere Betriebsbewilligung des Kantonsarztes eingetroffen. Der Bettenbestand von ehemals 90 wurde nun auf 125 (bisher 122) Betten festgelegt. Von offizieller Seite ist regelmässig zu hören, dass das neue Alterszentrum architektonisch als eines der schönsten und ansprechendsten Gebäude des ganzen Kantons gilt. Nebst dem funktional stimmigen Gebäude erhält die Lanzeln von amtlichen Stellen, Behörden und von der ganzen Bevölkerung für die erbrachten Dienstleistungen sehr gute Noten. Ich danke bei dieser Gelegenheit im Namen von Fürsorgebehörde und Gemeinderat, die ebenso stolz auf dieses Zentrum sind, dem ganzen Team unter Leitung von Marie-Louise Sarraj für die hervorragende Betreuung aller Bewohnerinnen und Bewohner. Das Führungsverhalten der gesamten Crew fusst – bei hohem Engagement und grosser Kompetenz – auf Vertrauen und Wertschätzung. Das stelle ich bei meinen Besuchen immer wieder fest. Und wohl nicht zuletzt darum sind die Häuser A, B und C dauernd vollständig belegt. Sie sind für die Bewohnerinnen und Bewohner längst zu einer Stätte der Geborgenheit geworden, in der es ihnen wohl ist. Früher lebten sie in
ihren eigenen vier Wänden, heute tun sie dies in der weit grösseren Gemeinschaft, die mich oft an eine grosse, weit verzweigte Familie erinnert. Ein solches familiäres Gefühl stellt sich besonders bei festlichen Anlässen wie der alljährlichen Weihnachtsfeier ein. Dann wird offensichtlich, dass die Bewohnerinnen und Bewohner mit ihrer Pflege und Betreuung zufrieden und überaus dankbar sind.

Der neuen Lanzeln wünschen wir alle auch im angebrochenen Jahr alles Gute und eine gedeihliche Zukunft.

Fredi Rechsteiner, Fürsorgevorstand

Schreibe einen Kommentar