Apropos Ausgabe Januar 2013

Liebe Leserinnen und Leser

Ich habe mir in letzter Zeit mit grosser Freude vergegenwärtigt, in welchem Mass die Lanzeln ein Ort vielfältiger Talente ist. Elbert Hubbard, ein bis heute bekannter amerikanischer Autor, der um 1900 manchen Bestseller in den USA verfasste, meinte: «Der eigentliche Beweis, dass wir Talent besitzen, ist die Fähigkeit, das Talent in andern Menschen zu entdecken.» Diese Menschen, das sind bei uns die Bewohnerinnen und Bewohner ebenso wie die Mitarbeitenden. Es ist beindruckend, welche Fähigkeiten auch bei Hochbetagten Ausdruck finden können. Beispielhaft zeigen dies die Gemälde von Sonja Peer (Jahrgang 1931). Sie erzählt uns in dieser Ausgabe über ihren Alltag in der Lanzeln.

Mit Blick auf die Mitarbeiter der Lanzeln belegen unter anderem die Aufführungen unseres neu gegründeten Chores, welche Talente und welche Kreativität in unseren eigenen Reihen vorhanden sind. Für mich ist es eine der wichtigsten Führungsaufgaben, die Talente, sprich die Stärken in Kolleginnen und Kollegen zu erkennen und sie gezielt zu fördern. Weil wir uns als Team verstehen, müssen nicht alle alles gleich gut können. Und als Team erbringen wir dann die besten Leistungen, wenn jeder von uns für das eingesetzt wird, was er am besten kann.

Marie-Louise Sarraj, Zentrumsleitung

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