Jahresbericht 2013

Jahresbericht 2013 Lanzeln

Es fällt mir nicht schwer, diesen Jahresbericht zu schreiben, können wir doch alle auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Einerseits verlief auch das vergangene Jahr sozusagen in normalen Bahnen, allerdings bei randvoller Auslastung des gesamten Betriebs mit einer Bettenbelegung von über 100 Prozent. Anderseits hallt die Bauphase in durchaus positivem Sinn nach. Schon im Frühjahr hat unsere bewährte Zentrumsleiterin Marie-Louise Sarraj die Fäden zur Age-Stiftung in Zürich gesponnen. Dank strikter Geheimhaltung aller Beteiligten gelang ihr dann der Überraschungscoup vom 3. Oktober. Sie begleitete die fast vollzählige Fürsorgebehörde und eine Delegation des Gemeinderats unter Leitung von Gemeindepräsident Karl Rahm sowie alt Gemeinderat und Projektleiter Hansueli Scheller – nach Zürich-Tiefenbrunnen. Dort fand ein eindrücklicher Festakt mit anschliessendem Mittagessen in der «Blauen Ente» statt. Etwa zwanzig Projekte hatte die Stiftung zuvor eingehend begutachtet. Schliesslich stand nach der Jurierung fest, dass die neue Lanzeln den ersten Rang errungen hatte. Sie durfte damit eine Prämie von nicht weniger als 200000 Franken entgegennehmen. Der Age Award bedeute eine nochmalige Auszeichnung für den schönen und zweckmässigen Bau. Insbesondere aber ist der Preis als Prämierung für den überaus gut funktionierenden und einem geölten äderwerk gleichenden Betrieb zu verstehen. Er hat bei der Jury einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Diese einmalig grosse Ehrung gleichsam für das Lebenswerk von Projektleiter und Zentrumsleiterin fand dann am Nachmittag und Abend in den festlich geschmückten Räumen der Lanzeln zusammen mit Bewohnerinnen und Bewohnern ihre Fortsetzung und mit einer Ansprache des Gemeinde-präsidenten den würdigen Abschluss. Später im Jahr verwiesen zahlreiche Pressekommentare auf dieses spezielle und grosse Wellen werfende Ereignis. Am Angehörigentag vom 16. November schliesslich, als die Buchautorin Klara Obermüller in der Lanzeln referierte, konnte ein weiteres Mal darauf angestossen werden. Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass die Lanzeln auch die ihr sonst gesteckten Ziele erreichen würde und mit einem guten finanziellen Abschluss für das laufende Jahr 2013 gerechnet werden konnte.

Im Berichtsjahr herrschte sodann in unmittelbarer Nachbarschaft ein reges Treiben. Der Spatenstich für die vom Stäfner Souverän bewilligten 28 Alterswohnungen am Lanzelnweg erfolgte am 3. April. Da wegen des milden Winterwetters täglich gebaut werden konnte, kann am 7. Mai 2014 bereits das Aufrichte fest gefeiert werden. Mit dem BezugderWohnungen wird im Laufe dieses Herbsts gerechnet. Dann allerdings wird bereits eine neue Generation von Stäfner Behördenmitgliedern im Amt sein. Weil ich an den Gesamterneuerungswahlen nicht mehr teilnehme, darf ich mich an dieser Stelle nach achtjähriger Tätigkeit als Finanzvorstand und nach vier Jahren als Fürsorgevorstand der Gemeinde von Ihnen allen verabschieden.Ich bin stolz auf die Lanzeln, weil ich sie stets als mustergültigenBetrieberlebthabe.Ich wünsche ihr denn auch weiterhin alles Gute und bedanke mich bei dieser Gelegenheit aufs herzlichste bei dem so aufgestellten Führungsteam unter Leitung von Marie-Louise Sarraj sowie beim ganzen Personal für die stets kompetenten Dienstleistungen und für das auf hohe Wertschätzung ausgerichtete tägliche Arbeitsverhalten.

Fredi Rechsteiner, Fürsorgevorstand

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