Jahresbericht 2014

Jahresbericht 2014 AZ Lanzeln

Als neuer Fürsorgevorstand habe ich ein echtes Privileg: Mit meiner Wahl in die Exekutive durfte ich im Rahmen der Neukonstitution des Gemeinderates nach den Wahlen 2014 mit der Lanzeln die Verantwortung für eine Institution übernehmen, die überregional einen ausserordentlich guten Ruf geniesst. Dass die Lanzeln als fest verankerte Grösse und generationenübergreifende Integrationsplattform unserer Gemeinde zu dem gediehen ist, was sie heute ist, verdanken wir an erster Stelle einem top engagierten, gut geführten Team. Aber auch von der Weitsicht und Kompetenz meines Vorgängers Alfred Rechsteiner zusammen mit der abgetretenen Fürsorgebehörde profi tieren ich und die gesamte neu gewählte Fürsorgebehörde unmittelbar. Sie hatten zusammen mit der Heimleitung die Lanzeln kontinuierlich und durchdacht weiter entwickelt.

Die Lanzeln ist als gemeindeeigener Betrieb nahe am Markt, und den Kräften von Angebot und Nachfrage unmittelbar ausgesetzt. Gleichzeitig ist der Markt aber ein hochregulierter und die Lanzeln muss den verschiedensten und sich immer wieder ändernden Anforderungen und Aufl agen genügen. So hatte beispielsweise die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich am 8. September 2014 die Vorgaben zum Normdefi zit und zur Rechnungslegung für das Jahr 2015 neu bestimmt: Nach der Reduktion für 2014 um 5,5 Prozent steigen die Normkosten für 2015 um 11 Prozent auf neu 1.36 Franken pro Minute. Mit diesen starken Schwankungen administrierter Preise muss die Fürsorgebehörde zusammen mit der Heimleitung umgehen können.

Das Motto «kontinuierliche, durchdachte Weiterentwicklung» hat die Lanzeln-Leitung von sich aus angeregt. Das ist gut so, denn es zeigt, dass das Team rund um Marie-Louise Sarraj proaktiv
vorwärtsgehen will. Wir haben in der Tat verschiedene, anspruchsvolle Handlungsfelder vor uns. Ein ganz Zentrales ist die noch von der alten Fürsorgebehörde vor den Wahlen beschlossene und nun zu realisierende Integration des Rudolfheims und dessen angegliederten Pflegewohnungen Geren. Dieser Entscheid selbst stand bzw. steht beispielhaft für eine kontinuierliche, durchdachte Weiterentwicklung. Indem wir komplexe Aufgaben wie diese besonnen und mit der nötigen Weitsicht angehen, ermöglichen wir, dass die hohe Qualität der Pflege und Betreuung von Senioren in Stäfa erhalten werden kann und gleichzeitig Synergieeffekte und Effizienzgewinne durch den Schulterschluss realisiert werden.

Eines steht für mich und die gesamte Fürsorgebehörde fest: Wir wollen die hohe Qualität der in der Lanzeln für die Bewohner, deren Angehörige und die Gemeinde Stäfa erbrachten Leistungen erhalten. Gleichzeitig ist es mir wichtig, eine gute Deckung der Vollkosten zu erhalten und so unsere Steuergelder zu schonen. Eine konsequente Fokussierung auf diese beiden wichtigen Aspekte bildet das Fundament für das weitere Gedeihen der Lanzeln. Ich freue mich, dass ich dabei auf Marie-Louise Sarraj und das Lanzeln-Team zählen kann.

David Dubach, Fürsorgevorstand

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