Apropos Ausgabe Oktober 2015

Integration geglückt

Liebe Leserinnen und Leser
Vor etwas mehr als einem Jahr hatte ich manchmal das Gefühl, dass wir vor einer Herkulesaufgabe stehen. Im Vorfeld des operativen und organisatorischen Zusammengehens von Lanzeln, Rudolfheim und Geren gab es zunächst viele Fragen und wenige Antworten. Ob es uns gelingen würde, aus zwei unterschiedlichen Kulturen eine neue, für alle stimmige Identität als Basis einer erweiterten, effizienten Gesamtorganisation zu formen?

Kaum ist ein weiterer Sommer ins Land gezogen, können wir mit Genugtuung festhalten: Die Integration ist uns geglückt. Auf der ganzen Linie. Und nicht nur ökonomisch, sondern vor allem personell.
Dafür danke ich allen Beteiligten ganz herzlich. Mit viel gutem Willen und grossem Zusatzaufwand ist es den Führungsverantwortlichen gelungen, sich gut zu vernetzen und eine gute zukunftsragende Ebene zu schaffen. Als gesamtes Team sind wir zusammengewachsen. Alle ziehen am gleichen Strick. Besonders freut mich, dass zwischen den einzelnen Bereichen – Stichwort interne Jobwechsel als Laufbahnperspektive – bereits eine hohe personelle Durchlässigkeit besteht. Dass die Lanzeln nach der Integration auch wirtschaftlich auf sehr gesunden Beinen steht, zeigt unser neues Budget. Wir können die Taxordnung für 2016 unverändert belassen. Und trotz substanzieller Investitionen, z. B. für eine neue Telefonzentrale, werden wir aller Voraussicht nach den von der Gemeinde gewünschten
Überschuss von 1,5 Millionen Franken klar erreichen.

Marie-Louise Sarraj

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