Apropos Ausgabe Oktober 2016

Erschwinglich sein und bleiben

Liebe Leserinnen und Leser

Es ist eine gute Nachricht, die mich mit Genugtuung und sogar ein wenig Stolz erfüllt: Unsere Taxen für die Hotellerie bleiben 2017 gleich. Der Gemeinderat ist unserem Antrag in seiner Sitzung Ende August gefolgt. Es ist ein erfreuliches Zeichen, dass die Stäfner Regierung hiermit auch angesichts knapper kommunaler Finanzmittel ein klares Votum für die Erschwinglichkeit des Lebens in der Lanzeln abgegeben hat.

Unsererseits tun wir alles, um diese Stabilität zu erhalten. Das gilt nebst den Zimmerpreisen genauso für den Pflege- und Betreuungsaufwand. Dass wir eine hohe Kosteneffizienz besitzen, belegt die jüngst erschienene Auswertung von CURAVIVA für 132 Zürcher Pflegeheime. Wir rangieren auf Platz 26. Damit zählen wir zum besten Viertel aller Institutionen. Und dies bei einer hohen Fluktuation und in einem Neubau, wodurch die Verzinsung der getätigten Investitionen als substanzieller Mehraufwand in unserer Rechnung zu Buche schlägt. Auch unsere zur Angebotsabrundung
durchaus sinnvolle Dependance, der Aussenwohnbereich Geren (ein Fokus dieser Nummer), ist als zweites Standbein nicht zum Nulltarif zu haben.

Gerade deshalb zahlt sich unsere Aufwand- und Ausgabendisziplin zum Beispiel durch geschickten Einkauf aus. Es mag ab und zu einer Quadratur des Kreises gleichen, doch offensichtlich gelingt sie uns: eine hohe Qualität mit gutem Betriebsklima und im Quervergleich dauerhaft günstige Kosten zu erreichen. Beim Pflegeaufwand liegen wir mit 1.33 Franken pro Minute deutlich unter dem kantonalen Durchschnitt von 1.50 Franken. Der Mittelwert unserer Zimmerpreise liegt mit 130 Franken 10 Franken unter dem Niveau aller Heime zusammen. Eine Zehnernote pro Tag; am Ende eines Jahres summiert sich das auf mehrere
tausend Franken, die Bewohnende bei uns anderweitig verwenden können. Das gönnen wir ihnen allen gern.

Marie-Louise Sarraj
Zentrumsleitung