Apropos Ausgabe September 2017

Differenzierte Betrachtung gefragt

Lebenssatt ist nicht lebensmüde

Das Thema «selbstbestimmtes Sterben» soll man weder tabuisieren noch auf die leichte Schulter nehmen. Nach Rücksprache mit Bewohnerinnen und Bewohnern setzt die Lanzeln eine gemischte Arbeitsgruppe ein, die sich offenen Fragen im Kontext von freiem Willen und Lebensende widmet.

Die Diskussion ist lanciert. Bis jetzt hat eine Organisation wie Exit grundsätzlich keinen direkten Zugang zur Lanzeln, um aktive Sterbehilfe vor Ort anzubieten. «Warum ist das so?», wollten verschiedene Bewohnerinnen und Bewohner anlässlich eines Austauschgesprächs mit Marie-Louise Sarraj wissen. „Apropos Ausgabe September 2017“ weiterlesen

Apropos Ausgabe Februar 2017

Veränderte Bewohnerstruktur

Die Anzahl der Festeintritte in Alterszentren nimmt tendenziell ab, während die Nachfrage für temporäre Aufenthalte steigt. Um das Angebot auf die veränderten Bedürfnisse auszurichten, ist die Lanzeln an mehreren Fronten gefragt.

Noch vor wenigen Jahren gab es faktisch nur einen Bewohnertyp. Ältere Personen, die infolge zunehmender gesundheitlicher Einschränkungen ihren Haushalt auflösten und deshalb ihre Zelte neu in einer Organisation wie der Lanzeln aufschlugen. Heute ist die Bewohnerstruktur durchmischt. Die Lanzeln wird vermehrt für kürzere Zeiträume als eine Art «Rehahotel» genutzt. „Apropos Ausgabe Februar 2017“ weiterlesen

Apropos Ausgabe Oktober 2016

Erschwinglich sein und bleiben

Liebe Leserinnen und Leser

Es ist eine gute Nachricht, die mich mit Genugtuung und sogar ein wenig Stolz erfüllt: Unsere Taxen für die Hotellerie bleiben 2017 gleich. Der Gemeinderat ist unserem Antrag in seiner Sitzung Ende August gefolgt. Es ist ein erfreuliches Zeichen, dass die Stäfner Regierung hiermit auch angesichts knapper kommunaler Finanzmittel ein klares Votum für die Erschwinglichkeit des Lebens in der Lanzeln abgegeben hat. „Apropos Ausgabe Oktober 2016“ weiterlesen

Apropos Ausgabe Februar 2016

Interview mit Marie-Louise Sarraj

«Grippeimpfung ist für mich eine Frage der Einstellung» Vor Beginn der kalten Jahres zeit stellt sich wiederkehrend die gleiche Frage: Soll man sich gegen Grippe impfen lassen? Marie-Louise Sarraj ist konsequent dafür und möchte möglichst viele Mitarbeitende überzeugen, es ihr gleichzutun.

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Apropos Ausgabe Oktober 2015

Integration geglückt

Liebe Leserinnen und Leser
Vor etwas mehr als einem Jahr hatte ich manchmal das Gefühl, dass wir vor einer Herkulesaufgabe stehen. Im Vorfeld des operativen und organisatorischen Zusammengehens von Lanzeln, Rudolfheim und Geren gab es zunächst viele Fragen und wenige Antworten. Ob es uns gelingen würde, aus zwei unterschiedlichen Kulturen eine neue, für alle stimmige Identität als Basis einer erweiterten, effizienten Gesamtorganisation zu formen? „Apropos Ausgabe Oktober 2015“ weiterlesen

Apropos Ausgabe Februar 2015

Zwei Traditionshäuser gehen fortan gemeinsame Wege

Mit der Integration vom Rudolfheim / Geren steht die Lanzeln vor einem weiteren Wachstumsschritt. Insgesamt sind nun rund 140 Betten verfügbar. Etwa 175 Angestellte kümmern sich um das Wohl der Bewohnenden.

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Apropos Ausgabe Oktober 2014

Nach der Lehre fix in der Lanzeln

Ursprünglich habe es etwas Vitamin B gebraucht, erinnert sich Fatime Arifi. Die frisch diplomierte Fachfrau Hauswirtschaft kam über ihre damalige Deutschlehrerin in Kontakt zur langjährigen Hotellerie-Leiterin Ursula Engeli. Das öffnete zunächst die Tür für ein Praktikum und danach für die Lehre. Während ihrem Abschlussjahr in der Ausbildung zeichnete sich ab, dass es im Hotellerieteam eine Vakanz geben würde. «Man signalisierte mir, dass man sich mich auch nach der Lehre weiter an der Lanzeln vorstellen könnte. Das empfand ich natürlich schon als Auszeichnung. Die Lanzeln ist wirklich modern und lehrlingsfreundlich. „Apropos Ausgabe Oktober 2014“ weiterlesen

Apropos Ausgabe Januar 2014

Liebe Leserinnen und Leser
Unsere vorliegende Ausgabe von «Apropos Lanzeln» widmet der Verleihung des Age Award einen Schwerpunkt. Es ist klar, dass diese Auszeichnung einen Meilenstein für die Lanzeln darstellt. Abgesehen
vom intensiven Medienecho, das die Lanzeln damit als Referenz in der ganzen Deutschschweiz und darüber hinaus gefunden hat, beeindrucken mich vor allem die zahlreichen individuellen Rückmeldungen. Leute, die einen direkten Bezug zur Lanzeln haben, werden von anderen Personen auf den Preis angesprochen. „Apropos Ausgabe Januar 2014“ weiterlesen

Apropos Ausgabe September 2013

Liebe Leserinnen und Leser

Ein Funke Wahrheit steckt schon darin, dass Liebe durch den Magen geht. Natürlich, das Bonmot neigt – das gehört zu vielen Sprichwörtern – zur Übertreibung. Dennoch stellt das Kulinarische gerade in einem Alters- und Pflegezentrum einen sehr zentralen Aspekt dar. Grund genug, dem Thema Ernährung und Esskultur einen Schwerpunkt im Apropos zu widmen. „Apropos Ausgabe September 2013“ weiterlesen

Apropos Ausgabe Januar 2013

Liebe Leserinnen und Leser

Ich habe mir in letzter Zeit mit grosser Freude vergegenwärtigt, in welchem Mass die Lanzeln ein Ort vielfältiger Talente ist. Elbert Hubbard, ein bis heute bekannter amerikanischer Autor, der um 1900 manchen Bestseller in den USA verfasste, meinte: «Der eigentliche Beweis, dass wir Talent besitzen, ist die Fähigkeit, das Talent in andern Menschen zu entdecken.» Diese Menschen, das sind bei uns die Bewohnerinnen und Bewohner ebenso wie die Mitarbeitenden. Es ist beindruckend, welche Fähigkeiten auch bei Hochbetagten Ausdruck finden können. Beispielhaft zeigen dies die Gemälde von Sonja Peer (Jahrgang 1931). Sie erzählt uns in dieser Ausgabe über ihren Alltag in der Lanzeln. „Apropos Ausgabe Januar 2013“ weiterlesen