Apropos Ausgabe Februar 2019

Nachtwache – emsiges Wirken im Stillen

Alle für einen – einer für alle

Nicht drei, sondern vierzehn Musketiere sind in der Lanzeln aktiv wenn andere schlafen. Im Nachtwacheteam unter der Leitung von Silvija Petrovic steht jedes Mitglied für die anderen ein. Keine Nacht gleicht der anderen.

Kaum zu glauben: Vor zwanzig Jahren war Silvija Petrovic auf ihren nächtlichen Kontrollrunden in der Lanzeln komplett auf sich allein gestellt. O.k. Die Lanzeln war damals (etwas) kleiner. Dennoch hat sich im Tätigkeitsprofil der Nachtwache sehr vieles verändert. Ist es ein Vorteil, dass man mittlerweile zu viert arbeitet? «Ganz eindeutig. Als ich anfing, hatten wir zwar auch einen Nachtpikettdienst. Doch man überlegte zweimal, bevor man einen Kollegen aus den Federn holte.» Anders heute. Seit vor bald einem Jahr die Präsenzbelegschaft für die Nacht von drei auf vier Personen erhöht wurde, ist auf allen Stationen, d.h. in den Häusern A, B und C sowie im Gartengeschoss, eine Pflegekraft vor Ort. «Normalerweise besteht unser Nachtquartett aus zwei Diplomierten und zwei Pflegeassistenten. Bei Bedarf kann jedes Teammitglied somit rasch Verstärkung anfordern. Zudem können Diplomierte sehr schnell eine Zweitmeinung einholen.»