Apropos Ausgabe September 2020

Interview mit Marie-Louise Sarraj

«Ich würde wieder einen Pflegeberuf ergreifen»

Der letzte Arbeitstag von Zentrumsleiterin Marie-Louise Sarraj naht. «Apropos Lanzeln» lässt im Gespräch mit ihr die lange Zeit ihres Wirkens Revue passieren und hält Ausschau. Privat hat die Macherin mit Herzblut auch nach ihrer Pensionierung einiges vor.

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Jahresbericht 2019

Steigender Pflegebedarf im Berichtsjahr

Nach dem sehr herausfordernden Jahr 2018, welches deutlich unter der kostendeckenden Vorgabe des Gemeinderats blieb, hellt sich das Ergebnis 2019 wieder etwas auf. Nach einem Verlust von 440 000 Franken 2018 reduzierte sich dies im Berichtsjahr auf ein Defizit von 80 000 Franken. Dabei gilt es im Vergleich zum Vorjahr, die für 2019 erfolgte Umstellung auf das harmonisierte Rechnungsmodell für Kantone und Gemeinden, HRM2, zu berücksichtigen.

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Apropos Ausgabe Februar 2020

Humor

Aufbaupräparat ohne Nebenwirkungen

Biologen und Verhaltensforscher haben bei vielen vermeintlich exklusiven menschlichen Fähigkeiten mittlerweile festgestellt, dass auch Tiere sie besitzen. Krähen bauen sich eigene Werkzeuge, Primaten und Ratten sind kitzelig. Ob das schon eine Vorstufe zum Humor ist? Was uns als Spezies von der Wiege bis zur Bahre das Leben erleichtert und verschönert, ist Jahresthema der Lanzeln.

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Apropos Ausgabe September 2019

«Menschenrechte haben kein Geschlecht.» So prägnant brachte die deutsche Schriftstellerin Hedwig Dohm, die vor genau hundert Jahren verstorben ist, ihre Haltung auf den Punkt. Und zu diesen Grundrechten in erweitertem Sinn darf man mit Fug und Recht die freie Berufswahl zählen. Es sind der Beruf und die Berufung. Idealerweise stimmt beides überein. Dabei gilt es gerade in unserer Zeit, wo lebenslanges Lernen angesagt ist, den Kompass immer wieder zu justieren:

Was für Entwicklungen durchläuft das jeweilige Berufsbild? Kann ich vor diesem Hintergrund nach wie vor meiner Berufung folgen? Wenn der persönliche Beitrag zur ganzen Gesellschaft und die individuelle Selbstverwirklichung so einen gemeinsamen Nenner haben, profitieren alle. Im vorliegenden «Apropos» zeigen wir, welche Beweggründe verschiedene unserer Kollegen in einen «klassischen» Frauenberuf geführt haben und wie sie darin aufblühen. Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre!

Marie-Louise Sarraj

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Jahresbericht 2018

Das Jahr 2018 war herausfordernd

Nach einem sehr guten Ergebnis 2017 fiel das Jahr 2018 nicht ebenbürtig aus. Zwar lag die Auslastung im Berichtsjahr mit 97,6% leicht höher als im Vorjahr. Zudem war der Ertrag mit rund CHF 14,1 Mio. nur leicht tiefer als im Vorjahr. Jedoch erhöhten sich die Personalkosten wegen zusätzlicher Nachtwachen und krankheitsbedingter Absenzen, so dass die betriebswirtschaftliche Vorgabe von CHF 1,5 Mio. Ertragsüberschuss zur Deckung von Abschreibungen, Amortisationen und Zinsen deutlich – um rund CHF 440 000 – nicht erreicht wurde.

Spätestens im Hinblick auf das Budget 2020 wird zu beschliessen sein, welche Folgerungen aus dem wirtschaftlich nicht so erfolgreichen Jahr 2018 zu ziehen sind. Sicher ist, dass die gestiegene Arbeitsintensität vor allem nachts und die weiterhin zunehmende Komplexität der individuellen Pflegesituationen entscheidende Eckpfeiler der künftigen Betriebs- und Tarifpolitik sein werden. Vor diesem Hintergrund möchte ich die ausserordentliche Leistung des Pflegepersonals und die aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im vergangenen Jahr besonders hervorheben.

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Apropos Ausgabe September 2018

Editorial

Um Schmerzmanagement und Schmerztherapie geht es in den Hauptbeiträgen dieser Nummer. Schmerz – diese Empfindung gehört zum Leben, vom Beginn bis zum Ende der Existenz. Wie man mit Schmerzen umgehen kann oder soll, darüber haben schon grosse Persönlichkeiten nachgedacht. Sigmund Freud lässt uns wissen: «Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden, als Freude zu gewinnen.» Hm; ist das eine nicht ein Stück weit eine Voraussetzung für das andere? „Apropos Ausgabe September 2018“ weiterlesen

Jahresbericht 2017

Alles in allem ein erfreuliches Jahr 2017

Das jüngste Betriebsergebnis ist eines der besten in der Geschichte der Lanzeln. Sie erzielte eine Auslastung von 97,5%. Die Nachfrage von Bewohnerinnen und Bewohnern ist denn auch überregional bemerkenswert. Aufwand und Ertrag schlossen besser ab als budgetiert. Die ausdrückliche Anerkennung für diese gute Leistung gebührt in erster Linie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Leitungsteam der Lanzeln. Die hohe Qualität der in der Lanzeln erbrachten Dienstleistungen basiert auf dem täglichen Einsatz aller Angestellten. „Jahresbericht 2017“ weiterlesen

Apropos Ausgabe Februar 2018

Neues Demenzkonzept

Mit ihrem neuen Konzept trägt die Lanzeln den anspruchsvollen Aufgaben und der ethischen Dimension bei der Betreuung von dementen Bewohnern Rechnung. Jeannette van Dijk, Leiterin vom Gartengeschoss, erläutert, worauf sie und ihr Team besonders Wert legen.

Um die Dimension einzuordnen: Wie viele Demente betreut die Lanzeln gegenwärtig?
Bei uns im spezialisierten Gartengeschoss haben wir maximal für 18 Bewohner Platz. Wie viele es im ganzen Haus sind, lässt sich nicht ganz genau beziffern. Es werden jedoch viele Betroffene hier betreut, da die verschiedenen Formen von Demenzerkrankungen in höherem Alter keine Seltenheit sind. Bei der Betreuung benötigen nicht alle einen Weglaufschutz, wie wir ihn im Gartengeschoss bieten können.

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Neue Lösung für Altersheim findet nicht nur Zustimmung

Die Meinungen über die Zukunft des Altersheims der Gemeinde Stäfa gehen auseinander. Die Behörden haben Pläne ausgearbeitet, das Heim einer Stiftung zu übertragen. Die SP ist skeptisch. Im kommenden Jahr soll abgestimmt werden.

Einige Freiheiten haben die Zürcher Gemeinden noch. Ein Beispiel: Sie sind zwar verpflichtet, für ein Alters- und Pflegeangebot zu sorgen. Aber wie sie das machen, steht ihnen frei. In Stäfa
bereiten Gemeinderat und Fürsorgebehörde zurzeit einen Wechsel vor. „Neue Lösung für Altersheim findet nicht nur Zustimmung“ weiterlesen